Fallout Season 2 – Serie

So sicher, wie die Strahlung dem Herrn Ghul nichts anhaben kann, so sicher war auch, dass es eine zweite (und bald sogar dritte) Staffel von Fallout als Serie geben wird. Denn nicht nur das Spiel ist gut, auch die Serie ist es. Auch wenn ich von Staffel eins noch etwas mehr begeistert war, die zweite lohnt sich ebenfalls.

Der Ghul und Lucy sind weiterhin zusammen unterwegs. Sie auf der Suche nach ihrem Vater, er auf der Suche nach seiner Frau. Und die Wege von beiden führen in Richtung New Vegas (das es ja auch als eigenes Spiel gibt). Auf dem Weg dorthin treffen sie allerlei Ödlandbewohner. Mehr Bruderschaft als im ersten Teil, dazu aber auch die Legion (mit Macaulay Culkin als durchgeknalltem Anführer), Capsproduzenten (also Akkord-Flaschenöffnern), die Reste der North Californian Republic und natürlich den Einwohnern von New Vegas, nebst Todeskrallen.

Dazwischen gibt es immer wieder Rückblenden, wie denn alles nur so weit kommen konnte. Und die Antwort: Big Business. Ein Vault verkauft sich besser, wenn es wirklich zu Atombombendetonationen kommt. Wenn man die dann selbst herbeiführen muss, ist das doch sicher ein zulässiger Businesscase. Und die Fernsteuerung von Menschen ist ja auch nur nett gemeint.

Warten wir mal auf Staffel 3, mit der Enklave und Liberty Prime. Denn die waren schon im Trailer zu sehen. Vielleicht findet der Ghul dann ja auch seine Frau, die er wohl clevererweise in eine andere Richtung geschickt hatte, als geplant war. Und wir sehen dann, wen Lucys Vater noch mit der Gedankenkontrolle ausgestattet hat. Es bleibt unterhaltsam.

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