Kieler Förde – Radtour

Radfahren am Wasser geht nicht nur in Hamburg, sondern auch in Kiel. Wer hätte es gedacht. Zumindest hatte ich das gedacht und schon vor einer Weile die Strecke geplant. Ausgangspunkt war bei mir der Parkplatz unter der Gablenzbrücke. Der hat den Vorteil, Sonntags kostenlos zu sein. Dazu steht das Auto dort im Schatten.

Von dort aus gings also los, am Hörn entlang mit mehreren schwimmenden Bettenburgen, zu denen sich Massen an Leuten mit Koffern schleppten. Weiter gings dann nach einem kurzen Abstecher auf die leere und eher langweilige Einkaufsstraße wieder am Wasser entlang, bis zum Nord-Ostsee Kanal. Dort durfte mich dann die sehr seltsam geformte, aber immerhin kostenlose, Kanalfähre Adler 1 auf die andere Seite bringen.

Auf der Seite führte der Weg weiter bis an den Falckensteiner Strand. Der sah ganz nett aus, vor allem aber ist dort dann auch die Fähre nach Laboe. Und da die nur ungefähr alle 1,5 Stunden mal fährt, war ich lieber früher dort, als zu spät. Die Fähre ist auch nicht kostenlos, einfaches Übersetzen mit Rad bedeutet etwas mehr als 8 Euro. Aber anders geht es eben nicht.

In Laboe gab es dann eine widerliche Currywurst mit guten Pommes, dann ging es weiter in Richtung marine Denkmal und Dünen von Laboe. Dort dann über das Hinterland nach Heikendorf und Mönkeberg, von wo aus es über die Schwentine weiter ging. Ein paar Ortsteile dort mit teilweise älteren Häusern und Kirchen lagen dann noch an der Strecke, bis es über das Vieburger Gehölz wieder zum Ausgangspunkt zurück ging.

Und am Ende stand dann die Erkenntnis: nicht alle Touren mit Wasser dabei sind auch so gut, dass sie noch einmal wiederholt werden müssen. Die Tour war ok, aber es war viel los und in Teilen schwer zu navigieren. Da gibt’s dann doch bessere Touren.

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