The Bar in Front of the Bar – Bar, Athen

Ein Betrieb, zwei Bars. So sieht das hier aus. Innen die ursprüngliche Bar „Rumble im the Jungle“, in der gerne lokale Zutaten verarbeitet werden (natürlich nicht beim Alkohol, da ist die Bandbreite größer). Dabei bleiben gerne mal Reste übrig und die werden dann eben außen in der Bar vor der Bar verarbeitet. Möglichst nachhaltig, meinen sie. Und da die Beushcer der innere Bar jeden Tag etwas anderes nicht konsumieren, ändert sich das Menu der äußeren Bar auch jeden Tag und es kann eben nicht alles geben, was man sonst kennt.

Auf Bildern sah das immer so aus, als ob die Bar nur ein paar Hocker an einem einfachen Bartresen hat, tatsächlich aber gibt es noch einige Tische mehr auf der anderen Seite der schmalen Straße, so dass draussen durchaus auch einige Leute Platz haben, sofern es nicht regnet.

Das Menu ist eine Mixtur aus Klassikern und neueren Drinks, wobei der Beachcomber den ich als erstes hatte einer ihrer Signatures ist. Ein klassischer Signaturedrink eben. Der war bei den Temperaturen auf geden Fall eine gute Wahl, frisch und aktivierend mit Rum, Triple Sec, Maraschino und etwas Zitrusfrische.

Der Cucumber Gimlet ist mit der Geschmacksvielfalt und den gerösteten Tomaten auch mehr als einen Versuch wert. Wenn es ihn denn an dem Tag gerade gibt, an dem man da ist. Mit Tsipuro (einem lokalen Tresterbrand), Holunderlikör, gegrillten Tomaten und Oregano. Meine Befürchutng, der Holunder könnte zu stark drin sein wurde zum Glück nicht erfüllt, denn die Tomaten sind hier ein starkes Element.

Der Strawberry Negroni wiederum war eigentlich wie ein normaler. Da hatte ich auch in der Zutatenliste nichts gesehen, was auf Erdbeeren hinwies. Gin, Campari, Martini Rubino, Mandarine und Crithum. Das ist Meerfenchel, der in der Nase einen besonderen Ton hinterlässt. Aber eben keine Erdbeere.

Nette Baridee, aber was ich ehrlich nicht verstehe ist (mal wieder), warum die Bar unter den 50 Best Bars landet (51, also fast). Ja schöne Idee und die Drinks schmeckem. Aber so besonders sind sie dann nicht. Und eine gemütliche Bar ist es auch nicht, geht ja auch gar nicht, da auf der Straße. Hin, ein oder zwei Drinks, dann aber auch wieder weiter, so wie es alle anderen auch machen, das geht.

  • Petraki 1, Athina 105 63
  • Lautstärke: medium bis laut
  • Kosten: 12-14 € pro Drink
  • Einfaches Barfood
  • Kleidung: leger
  • Webseite: https://thebarinfrontofthebar.gr/
  • Sonstiges: komplett im Freien

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