Daisy, Kitty & Lewis – Konzert – Fabrik, Hamburg, 25.10.2026

Wenn es einen Song gibt, das die drei Geschwister bekannt gemacht hat, dann sicher „Going Up The Country“. Eine Coverversion, die sie aber mit ihrem eigenen Stil so zelebriert haben, dass die Videos viral gingen. Und wer die gesehen hat, musste schauen, einmal auf eines ihrer Konzerte zu kommen. Ging mir nicht anders. Nun haben sie es einmal wieder nach Hamburg geschafft und ich habe das noch rechtzeitig mitbekommen.

Die Fabrik mit ihrem alten Charme passt gut zu der Band. Los ging es mit Sir Ramble, von dem man noch nicht so viel gehört hat. Das war auch eine eher ruhige Nummer, die er da mit seiner Gitarre abgeliefert hat. Warum er dann dabei war als Opener wurde klarer, als dann die Hauptband auf der Bühne stand: da war er dann als Bassist wieder mit dabei.

Tatsächlich besteht die Band im Kern natürlich aus den drei namensgebenden Geschwistern, dazu kommen aber noch weitere Musiker. Hier war ein weiterer Gitarrist dabei, dessen Namen ich mir nicht merken konnte. Und eben Sir Ramble am Kontrabass, im Nebenberuf noch verheiratet mit Kitty. Da schließt sich der Kreis.

Während auf den weiter verbreiteten Videos vor allem Coverversionen zu sehen sind, besteht das Bühnenprogramm tatsächlich hauptsächlich aus selbst geschriebenen Songs im Stil der 50er und frühen 60er. Der Auftritt ist dabei keine große effektheißende Show, sondern reiht die einzelnen Songs meist mit kurzen Ansagen aneinander, wobei hier denn immer viel Ruhe herrscht. Das Publikum hat das so aber gut mitgemacht, denn die Songs haben immer gut zum Zuhören animiert.

Insgesamt war das Konzert von daher ruhiger, als ich erwartet habe. Aber es war richtig gut. Und für einen Sonntagabend auch irgendwie das passende.

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