Gulasch mal anders – Rezept

Beim Einkaufen am Freitag fiel mir auf, dass Gulasch im Angebot war. Und da ich noch nicht wusste, was ich am Wochenende kochen wollte, war das schon einmal ein Ansatz.

Zu Hause habe ich dann unterschiedliche Rezepte auf meiner Festplatte gefunden, dabei auch eins, das ich noch nie probiert hatte: Gulasch mit Curry gewürzt und mit einer leicht säuerlichen Sauce. Nun denn, Zutaten einkaufen und ausprobieren.

Zutaten

 

  • 2 Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1-2 rote Peperoni
  • 300 g Rindergulasch
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1,5 El Currypulver
  • 100 ml Ananassaft
  • 200 ml Gemüsefond
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 rote Paprika
  • dunkler Saucenbinder

Zubereitung

Die Zubereitung dauert mal wieder recht lange, also nix für den schnellen Hunger.

Zuerst sollte man das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank holen und in die richtige Größe bringen. Da mir beim Gulasch anbraten oft zu viel Wasser ausgetreten ist, habe ich dieses Mal alles portionsweise in einer heißen Pfanne angebraten. Sehr gutes Ergebnis. Das Fleisch wurde wie gewünscht gebraten, nicht gekocht. Das fertige Fleisch jeweils aus der Pfanne nehmen (warmhalten muss man das nicht).

Dann werden die gewürfelten Zwiebeln, der durchgepresste Knoblauch und die in kleine Teile geschnittenen Peperoni angedünstet. Wenn die leicht Farbe bekommen haben kommt das Fleisch zurück in die Pfanne und oben drauf kommen die 1,5 EL Currypulver. Das nun kurz anschwitzen und dann mit dem Ananassaft und dem Gemüsefond übergiessen. Von nun an wird geschmort. 1,5 Stunden lang. Zwischendrin immer wieder mal umrühren.

Wenn die Garzeit langsam zu Ende geht, sollte rechtzeitig an Beilagen gedacht werden. Bei mir gabs dieses Mal Reis, fast der Klassiker bei Gulasch. Und auch die Paprika (gewürfelt) und Lauchzwiebeln (in schräge Stücke geschnitten) kommen noch zum Einsatz: 5-10 Minuten vor dem Ende mit in die Pfanne geben und mit erhitzen lassen.

Wenn das Essen dann aus der Pfanne will, sollte man es noch einmal zurück dort hin schicken und mit Saucenbinder, Salz und Pfeffer hantieren. Erst wenn das Ergebnis so ist, wie man das haben will, darf es raus.

Das Resultat ist ein Gulasch der etwas anderen Art. Nicht völlig abwegig, aber auch nicht von der Sorte, die ich noch häufig machen werde. Es war ok, aber eben nicht das, was ich unter einem richtigen Gulasch verstehe.

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