Mesh – Konzert – Pavillon Hannover, 11.04.2026
Puh, das war lange her. Tatsächlich habe ich mesh das letzte Mal 2018 gesehen, seinerzeit in Hamburg im Mojo Club. Und auch dieses Mal hätte ich sie gerne in Hamburg auf der Bühne gesehen. Das ging aber nicht, da sie ihren Terminkalender nicht mit mir abgestimmt hatten und ich deshalb nicht in der Stadt war. Also ging es eine Woche später nach Hannover.
Das Ticket hatte ich schon eine Weile, das neue Album kam aber erst kurz vor der Tour auf den Markt. Das war vielleicht auch gut so, denn da fand ich frühere Alben besser, einfach mehr Power. Aber andererseits weiß ich auch: live ist mesh eine Bank und der Sound ist druckvoller.
Bevor es dazu kam, traten noch zwei Vorbands auf. Zuerst kam Mari Kattman mit einem ganz guten Elektro Sound auf die Bühne , die in den letzten Jahren hatte sie neben mesh auch mit Assemblage 23, Neuroticfish und Solitary Experiments zusammengearbeitet hatte. Danach dann Blackbook aus der Schweiz, die mir nicht ganz so lagen. Da habe ich mir doch lieber etwas zu trinken geholt in der Zeit.
Mesh selbst war dann fast wie erwartet. Soundmäßig auf jeden Fall, da kam der Saal im Pavillon zur Geltung. Das neue Album wurde ziemlich komplett gespielt, was natürlich auch heißt, von den alten Songs gab es nur teilweise etwas zu hören. Und wenn, dann leider nicht die Songs, auf die ich gewartet hatte. So ist das eben mit Konzerten. Von daher war für mich dann am Ende eben doch die Frage: hat sich der Aufwand gelohnt, bis nach Hannover zu fahren für ein Konzert? Es war ok, hätte besser sein können. Aber wenn ichs nicht gemacht hätte, dann hätte ich mich sicher geärgert, weil ich ja endlich mal wieder mesh sehen wollte. Und das hab ich ja nun auch geschafft.












