Klövensteen – Elbe – Volkspark – Radtour

Neben meinen Touren über die Elbbrücken in Richtung Wilhelmsburg, fahre ich auch gerne mal diese oder ähnliche Strecken. Die kleine Besonderheit dabei für mich: es ist eine Tour im Westen von Hamburg – und da kenne ich gar nicht so viele, die gut sind. Denn hier fehlt mir normalerweise der Wald und die Abwechslung. Pferdekoppel an Pferdekoppel, das ist dort normalerweise der Fall.

Hier ist das anders, denn nach einem Start über den Kollauwanderweg und einer eher traurigen Durchquerung von Eidelstedt, geht es durch Kleingärten in Richtung Klövensteen, einem Waldgebiet mit integriertem Wildpark und, wenn man möchte, auch mehreren Verköstigungsstationen. Der Wald ist nicht besonders groß, aber die Wege sind dafür so, wie ich sie gerne habe: geschotterte, aber gut eingefahrene Waldwege. Das bringt natürlich viele andere Radfahrer und vor allem Fußgänger auch dazu, sich dort zu bewegen. Aber meistens geht es dort noch.

Nach dem Klövensteen geht es am Wedeler Kraftwerk vorbei hinunter an die Elbe. An Wochenenden ist hier die Elbe auch nicht weiter befahren, so dass man eine richtig gute Aussicht hat. Der Weg in Richtung Hamburg ist auch immer wieder mit Bäumen gesäumt und bietet eine Menge Abwechslung. Verschiedene Campingplätze, Leuchtfeuer, Restaurants säumen den Weg. Hier kann man meist noch locker fahren. Schwerer wird es erst dann, wenn man in den Bereich von Blankenese kommt. Hier gilt wieder: Achtung Fußgänger. Die torkeln dann unvermittelt über die Straße, auf der auch Autos fahren dürfen, falls sie denn müssen. Müssen wohl viele.

So geht es dann weiter bis Teufelsbrück. Von dort aus hoch über den Jenischpark in Richtung Röperhof und dann geht’s auch schon über die Autobahn hinweg Richtung Vokspark. Dort wieder hinunter zum Stadion und es ist nicht mehr weit zurück. Das Gute an der Runde: es wird nicht langweilig. Und das, obwohl sie im Westen von Hamburg ist.

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