Girls Under Glass – Konzert – Markthalle Hamburg, 10.10.2026

Da ich schon seit über zwei Monaten auf keinem Konzert mehr war, wollte ich unbedingt wieder eines besuchen. Und da ich schon seit viel längerer Zeit nicht mehr auf der Return of the Living Dead Party war, wollte ich da auch mal wieder hin. Da gab es nun das 40 Jahre Girls Under Glass Konzert, das beide Wünsche kombiniert, also habe ich mich dort hin aufgemacht, auch wenn ich von der Band nicht viel kannte. Ein paar Songs ja, aber sonst nicht weiter verfolgt. Die Videos von Liveauftritten sahen aber souverän aus, also einfach mal probieren. Und das war gut so.

Los gings mit Trauma, einem Seitenprojekt von zweien der GoG-Gründer (Volker Zacharias und Hauke Harms), das in der Zwischenzeit aber seit dreißig Jahren nicht mehr auf der Bühne stand. Aber es ist ein GOG Family Abend und da passt das ja mal gut rein. Gefolgt von Insect Skin, einem neueren Projekt von Hauke Harms und Gonzo (Love Like Blood), etwas düsterer und langsamer. Aber auch hier: es ist ein Familienmeeting. Das galt auch ziemlich für das Publikum an dem Abend. Viele Leute dabei, die ihre alte schwarze Kleidung noch einmal herausgeholt haben.

Dann kam Girls Under Glass. Und ich war positiv überrascht. Die Band hatte im Laufe der Zeit ein paar Stilanpassungen vorgenommen und so waren zwar nicht alle Songs nach meinem Geschmack, aber sehr viele. Ob Wave, Gothic Rock oder Elektronik-lastige Songs, das hat schon alles gut gepasst. Ich war am Anfang etwas erstaunt, dass nur drei Leute auf der Bühne standen. Aber ab der Hälfte kam dann auch noch Thomas Lücke dazu, der eben den Gesang für die anderen Songs übernommen hat, mit einem etwas dunkleren Stil.

Insgesamt ein sehr abwechslungsreicher Abend, der Spaß gemacht hat. Dass die Video Technik nicht ganz so wollte, seis drum. Gab es schon nicht so viel Ablenkung.

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