Good Omens – Serie

Es gibt schon eine Reihe von Terry Pratchett Verfilmungen und wenn man seinen Stil in den Büchern mag, kann man sich auch immer auf die Filme einlassen. Ob der Hogfather oder natürlich vor allen The Color of Magic. Und nun die Verfilmung von einem der Bücher, bei dem ich so meine Schwierigkeiten hatte: Good Omens.

„Ein gutes Omen. Die freundlichen und zutreffenden Prophezeiungen der Hexe Agnes Spinner“ bildet die Grundlage der Serie und wurde von Terry Pratchett zusammen mit Neil Gaiman verfasst. Das hatte mich seinerzeit als ich das Buch gelesen hatte etwas verwirrt, denn warum sollte ein toller Autor wie Pratchett Hilfe von jemand anderem benötigen? Damals kannte ich allerdings Neil Gaiman noch nicht, dessen Bücher und Comics ich mittlerweile sehr gerne lese. Das Buch fiel also aus dem Rahmen und war ja auch kein Scheibenwelt Roman und von daher für mich nie so wichtig.

Umso besser, dass es nun verfilmt wurde und in einer Mini-Serie in sechs Folgen die Geschichte erzählt, wie der Engel Erziraphhael und der Dämon Crowley durch ihre tollpatschigen Versuche das richtige zu tun, tatsächlich die Welt retten. Denn der Sohn des Bösen wächst auf der Erde auf und sobald er alt genug ist, werden die vier Reiter der Apokalypse kommen und den Untergang der Welt vorbereiten, der durch die Schlacht zwischen Dämonen und Engeln stattfinden soll. So wollen es jedenfalls die Chefs der jeweiligen Parteien, denen die Menschheit mal so ziemlich egal ist.

Also bleibt es eben an Erziraphael und Crowley hängen, das Richtige zu tun. Und weil sie nun schon seit 6000 Jahren durch die Geschichte der Welt tingeln, immer nahe beieinander, bekommen sie das auch hin.

Eine gute Serie, wenn sie auch etwas langsam anfängt. Dafür sind die letzten beiden Folgen allemal das Ansehend er ersten vier wert.

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