Einmal abgesehen davon, dass für im schwäbischen Aufgewachsene Maultaschen eh schon zum Schärfsten gehören was der Speiseplan so hergibt, kann man Maultaschen auf unterschiedliche Arten machen. Maultaschen in der Brühe, geschmälzte Maultaschen, Angebraten mit Rührei oder auch einmal auf asiatisch angehauchte Weise etwas schärfer.
Heraus kommt ein leckeres Essen, das im Grunde die Verbindung zweier Welten ist: bodenständige schwäbische Küche und asiatische Geschmackswelt.
Wenn man das Gemüse hierfür schneidet, kann einem das schon etwas viel vorkommen. Aber keine Angst: das fällt in der Pfanne in sich zusammen, das ist am Ende viel weniger als es erst aussieht.
Zutaten
- 1 Packung Maultaschen
- 1 rote Paprikaschote
- 1 Karotte
- 1 Stange Lauch
- 1 rote Chilischote
- 40 g Sojabohnenkeimlinge
- Saft einer Limette
- 1/2 TL Rohrzucker
- 3-4 EL Sojasauce
- 100 ml Gemüsebrühe
- Wenn man will Koriander zum Dekorieren
Zubereitung
Als erstes die Paprika, die Karotte und den Lauch putzen und in ca. 3 cm lange schmale Streifen schneiden.
Die Chilischote putzen und schräg in schmale Ringe schneiden. Ob man die Kerne herausnimmt, muss man selbst entscheiden. Ich habe die Schote einfach so aufgeschnitten und nur die herausgefallenen Kerne entsorgt.
Die Sojasprossen abgießen und abtropfen lassen.
Koriander waschen, trocken schütteln und ein paar Blättchen abzupfen.
Die Maultaschen nach der Packungsanleitung in heißer Brühe garen, 2 – 3 Minuten vor Ende der Garzeit herausnehmen und trocken tupfen.
Dann die Maultaschen halbieren und in einer Pfanne goldbraun braten, herausnehmen und warm halten.
In der Pfanne nun die Gemüsestreifen und Chili darin unter Wenden ca. 3 Minuten anbraten. Mit Rohrzucker bestreuen und mit Limettensaft und Sojasauce ablöschen und die Brühe zugießen. Das nun so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast verkocht ist. Das Gemüse nun mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und die Maultaschen noch einmal kurz mit in die Pfanne geben, aufwärmen und dann anrichten.
