Spaghetti Bolognese

Oder Pasta asciutta. Oder Ragu Bolognese. Oder Sugo. Oder wie man es auch immer nennen will. Jedenfalls Nudeln, hier Spaghetti, mit einer Sauce aus Fleisch und etwas Gemüse dabei. So ungefähr müsste die Definition von all den oben genannten Speisen sein, da es kein wirklich festes Rezept hierfür gibt. Man weiß eigentlich nur, dass so ziemlich jeder Haushalt sein eigenes Rezept hat in der Gegend um Bologna. Und auch wenn ich sehr weit weg von Bologna lebe, habe auch ich mein eigenes Rezept.

Das ist eine Mischung eines Sugo Rezepts und dessen, was ich von zu Hause her kannte und basiert natürlich erst einmal auf Hackfleisch. Ich nehme hier gemischtes Hack, weils so etwas saftiger wird. Und auch verschiedene Gemüsesorten, weil so einfach ein guter Geschmack zusammenkommt. So wie hier beschrieben mache ich das Essen nun seit 7 Jahren – und jedes Mal schmeckt es anders. Aber immer gut.

Schwer ist das alles nicht, man muss nur Zeit mitbringen, denn es ist denn doch ein Schmorgericht und keine der schnellen Sachen für de Rachen.

Zutaten

  • 300 g gemischtes Hack
  • OlivenÖl
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Suppengrün: Sellerie, Lauch und Karotten
  • 1 TL Edelsüss Paprika
  • 1/2 Dose gestückelte Tomaten
  • Tomatenmark, ca. eine kleine Dose
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Thymian
  • 1/4 l Rotwein

Zubereitung

Hackfleisch in heißem Öl anbraten und dann herausnehmen. Warmhalten muss man das nicht. Dann wird das in kleine Stücke geschnittene Gemüse außer den Karotten in der Pfanne angebraten.

Hat das Gemüse etwas Farbe bekommen, wird das Hack wieder dazugegeben. Nun kommt das Tomatenmark dazu und wird noch kurz angeschwitzt. Als nächstes wird mit dem Wein erst abgelöscht und dann der Rest des Weins hinzugegeben, ebenso wie die gestückelten Tomaten.

Nun erfolgt der größte Teil des Würzens: mit Salz, Pfeffer, Paprika, Thymian und einer Prise Zucker würzen und danach alles abgedeckt 15 Minuten leicht kochen.

Dann kommen die Karottenwürfel hinzu, es kann bei Bedarf nachgewürzt werden. Ansonsten wird das Essen nun 30-40 Minuten weiterköcheln. Mindestens. Das kann auch gerne eine Stunde auf dem Herd bleiben. Man muss nur aufpassen, dass noch genügend Flüssigkeit in der Pfanne ist, damit nichts austrocknet.

Zum Schluss nicht vergessen: ein Pasta Gericht ohne Pasta ist kein Pasta Gericht. Also Nudeln der gewünschten Art kochen. Bei mir sind das immer Spaghetti, es können aber auch andere Sorten sein – Hauptsache, sie nehmen die Sauce gut an.

Oben drauf gibt es noch etwas Parmesan oder Grana Padana.

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