Testturm Rottweil – 18.04.2019

Wenn man die A81 von Norden aus herunterfährt, sieht man bereits aus großer Entfernung eine große graue Säule in den Himmel ragen. Da diese Säule weitaus höher ist, als alles andere außen herum, ist das schon ein Blickfang.

Hierbei handelt es sich um einen Turm, in dem ThyssenKrupp neuartige Aufzuganlagen testen will. An ihrem Stammsitz auf den Fildern geht das nicht, da dort Flugzeuge in Richtung Flughafen Stuttgart wollen und so ein Turm dabei einfach nur stört.

Bei der Suche nach einem Standort kam man schließlich irgendwie auf Rottweil, die Stadt der Türme. Erst war die Überlegung, den Turm ins Neckartal zu bauen. Dann wäre der neue Turm auch nicht ganz so dominant. Aber dort ist der Boden zu weich und es war auch nicht genügend Platz. Entsprechend wurde dann auf dem Berner Feld auf der anderen Seite des Neckars von Rottweil aus gesehen gebaut.

Während die neuen, seillosen Aufzüge dort nur getestet werden und nicht besichtigt werden können, gibt es für Besucher einen traditionellen Seilaufzug, der einen innerhalb von 30 Sekunden auf eine Höhe von 232 Metern auf die Besucherplattform bringt, von der aus man fast einen 360 Grad Blick hat. Von der Schwäbischen Alb, über die Zeugenberge der Alb und sogar die Alpen dahinter bis hin zu den Vogesen. Vorausgesetzt, das Wetter macht mit.

Bei mir war es eigentlich zu gut, leider war ein Schönwetterdunst da, so dass die Fernsicht eingeschränkt war. Und es war so hell, dass viele Fotos Spiegelungen vom hellen Beton des Turms hatten. Aber interessant wars allemal. Nur ist das nichts für Schwindelanfällige – die Gläser auf der Plattform waren so gut geputzt, dass man die kaum wahrnimmt.

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