Preacher – Serie

Ob die Serie nun nahe an ihre Comic Vorlage herankommt oder nicht, kann ich nicht beurteilen, denn die Comics habe ich noch nie gesehen. Geschweige denn, mich darum gekümmert. Entsprechend könnte es sein, dass die Serie einen ganz anderen Inhalt hat, als die Comics, aber das wäre mir egal. Denn die Serie ist so wie sie ist gut.

Jessie Custer, der Prediger, lebt in Texas und betreibt eine kleine Kirche. Im Laufe der Serie lernt man schnell: das war nicht immer so. Er hat zwar die Kirche von seinem Vater geerbt, aber ansonsten waren manche Teile seines Lebens alles andere als Bibeltreu.

Nun predigt er mehr schlecht als recht in dem kleinen Kaff vor sich hin, als ihn plötzlich das Schicksal heimsucht in Form von Genesis, einer himmlischen Macht, die ihm neue Fähigkeiten verleiht. Dadurch wird er zum Ziel einer religiösen Gruppe, die die Weltherrschaft an sich reißen will. Denn wie sich herausstellt, gibt es aktuell ein Machtvakuum: Gott ist fort. Weg. Einfach so. Kein Bock mehr.

Und so macht sich der Prediger mit seiner langjährigen Freundin und Komplizin Tulip auf, Gott zu suchen. Und damit sie nicht so alleine sind, nehmen sie noch ihren Kumpel Cassidy, einen Vampir, mit. Damit ist im Grunde genommen schon alles geregelt: es kann keine normale Serie mehr sein und so entwickelt sich innerhalb der drei bisher verfügbaren Staffeln eine amüsante Reise, die mit texanischer Folklore, Allmachtphantasien, Vampiren, Schlägereien, Schießereien, Voodoo und anderen völlig normalen Dingen aufwartet.

Es lohnt sich, reinzuschauen und auf die vierte, und abschließende Staffel zu warten. Nun, da irgendwo klar ist, was Gott so macht, die Höllenleitung neu besetzt ist und die Zahl an Vampiren irgendwie gestiegen ist.

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