Zu den Bands, die ich nicht einfach links liegen lassen kann gehört seit langer Zeit Covenant. Sie sind derzeit auf ihrer Jubiläumstour 1986-2026 unterwegs. Wobei für mich das etwas kleinere Jubiläum steht, ich kenne sie seit 1996. Aber das ist auch schon mehr als de Hälfte meines Lebens. Von daher war klar, auch wenn das Konzert unter der Woche stattfindet: da ist Anwesenheitspflicht.
Als Support Act war Isaac Howlett auf der Bühne. Abgesehen davon, dass er den ersten Song gleich zwei Mal starten musste, weil er sein vor ihm liegendes Mikrofon nicht gefunden hatte, war das ganz ok, wenn auch nicht so, dass ich gleich ein Album kaufen würde. Als Soloprojekt ist er gerade eh nur unterwegs, bis er mit Empathy Test wieder auf Tour gehen kann. Im Vergleich zu meinem Eindruck von 2017: ob mit oder ohne Band, das ist ziemlich gleich ruhig.
Dann kamen für mehr als zwei Stunden Covenant auf die Bühne. Das Konzept der Show war dabei einfach: es ist eine Jubiläumstour, also wird eine Retro gemacht. Von jedem Album haben sie zwei Stücke gespielt. Und damit auch gezeigt, dass auf jedem Album mindestens zwei gute Stücke drauf waren. Was leider nicht so gut war, das war der Sound. Vor allem der extreme Hall im Gesang war doch sehr störend. Entsprechend waren die reinen Instrumentalpassagen dann auch das, was zu mehr Bewegung im Publikum geführt hatte.
Es war trotzdem gut, dabei gewesen zu sein. Wer weiß, wie lange es die Band noch geben wird. Viele der alten Band hören langsam auf. Covenant haben das noch nicht vor. Also gibt es wohl noch ein nächstes Mal. Dann hoffentlich mit besserem Soundmixer.









